CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON UNAI ARRETXE
NR. 10, Oktober 2020

Liebe Freunde und Geschwister

Es gibt Zeiten, in denen das Beste, was wir tun können, das Warten ist. Das heisst, es gibt Zeiten, in denen wir arbeiten, aber auch Zeiten, in denen wir uns ausruhen und darauf vertrauen können, dass sich die Arbeit lohnt.

In diesen Wochen war in Spanien alles wie gelähmt: Die Geschäfte verkürzten ihre Öffnungszeiten, einige schlossen sogar. Alles kam zum Stillstand.

Die Kirche hört jedoch nicht auf, ihre Arbeit zu tun, die darin besteht, der Welt Hoffnung zu bringen. Als TCCH-Mitarbeiter vertrauen und freuen wir uns, dass viele Freiwillige und Kirchen mutig und weise jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um die lebensverändernde Botschaft weiterzugeben.

Zur Zeit der Ferientage in Spanien beteten wir darum, dass in dieser Zeit der Ruhe viele Menschen Gott suchen mögen. Doch es war nur eine begrenzte Ruhezeit, denn die Menschen mit Masken und sozialer Distanzierung erinnern uns daran, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dies ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, denn es bringt viele dazu, nachzudenken, Gott zu suchen, nach Antworten zu fragen und vor allem um Hilfe und Sein Eingreifen zu bitten, denn wir brauchen Ihn mehr denn je.

Das Buch Prediger lehrt, dass es Zeit zum Lachen und Zeit zum Weinen gibt; Zeit zum Umarmen und Zeit, sich nicht zu umarmen; eine Zeit des Krieges und eine Zeit des Friedens; eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreissen dessen, was gepflanzt wurde ...

Die Bibel lehrt uns auch, dass wir säen müssen und dass, obwohl es wahr ist, dass die einen säen, die anderen giessen ... der einzige, der Wachstum gibt, Gott ist.


Gartenliebhaber wissen es sehr gut: Wir können pflanzen; wir können das Land pflegen, das Unkraut ausreissen, Pflanzenschutzmittel hinzufügen, um jede Art von Bedrohung zu töten, aber wir können die Pflanze nicht wachsen lassen, denn Wachstum ist nur von Gott gegeben.

Für uns TCCH-Mitarbeiter ist die Saat, die wir säen, das Wort Gottes, die Botschaft des Evangeliums, die gute Nachricht. Jesus ist der Retter derer, die Ihn suchen und wenn wir auf Ihn vertrauen, können wir jetzt und in alle Ewigkeit Frieden mit Gott haben.

Es fällt uns allen schwer, zu warten und vor allem zu vertrauen. Das passiert uns in Beziehungen, wo es Prozesse gibt, die Zeit brauchen, wie Vergebung, Vertrauen, das Entwickeln einer Freundschaft ... Aber Zeit ist notwendig und sie hilft, uns daran zu erinnern, dass wir nicht über alles die Kontrolle haben, Gott aber schon.

Im Dienst von TCCH haben wir seit dem Ende des Lockdown in Spanien versucht, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um das Wort Gottes im ganzen Land zu verbreiten. Wir haben das Material buchstäblich ausgeschöpft, das wir für diese schwierige Zeit vorbereitet hatten. Es war eine komplizierte Zeit, die wir durchlebt haben, aber voller Möglichkeiten.

In dieser Zeit haben wir mehr als 500’000 Literatureinheiten verteilt, die Menschen ermutigt, ein neues Leben mit Jesus zu beginnen.

In diesen Wochen warten wir und vertrauen darauf, dass das gesäte Wort seine Wirkung zeigen wird ... Wir beten, dass diejenigen, die unser Material erhalten, weiter suchen und auf die Zeugnisse echter Menschen zugreifen können, die wir auf unsere Website gestellt haben. Wir hoffen, dass sie sich erkundigen und nachfragen, bis sie Jesus erreichen können, den einzigen Weg zum Vater.

Nur Gott weiss, was im Leben der Menschen geschieht, es liegt an uns zu beten und darauf zu vertrauen, dass Gott Sein Werk tun wird. Manchmal lässt Gott uns etwas von dem wissen, was geschieht, und das ermutigt uns, mit neuer Kraft voranzugehen. Wie zum Beispiel, wenn Juan Carlos uns nach dem Besuch unserer Website schreibt und uns für die Botschaft der Stärke, des Mutes und der Hoffnung dankt. Oder wenn wir von Luzmila, Lili, Pedro und anderen erfahren, dass sie sich mit uns verbinden.

Ein Unbekannter schrieb über soziale Netzwerke aus Málaga in Südspanien: „Ich habe Sie zufällig im Internet gefunden... Ich bin arbeitslos... Ich hoffe, Gott handelt bald, denn es wird schwierig... Ich versuche, Gott als Vater kennenzulernen“. Obwohl diese anonyme Person immer noch glaubt, dass es viele Götter in der Welt gibt, danken wir Gott dafür, dass sie über unsere Website von Jesus erfahren darf.

Wir lernen, mit neuen Werkzeugen umzugehen, zum Beispiel mit der Technologie und den zahlreichen Möglichkeiten, die uns das Internet bietet. Auf der Website, die wir eingerichtet haben (post-covid.org), haben wir Berichte veröffentlicht, in denen wir nicht nur über die Erfahrungen rund um die Krankenhäuser sprechen, sondern auch über das, was wir lernen und verändern, sowie über die Angst Lösungen zu finden, um anderen in verschiedenen Situationen zu helfen.


In dieser schwierigen Zeit, in der wir leben, versuchen wir, kreativ zu sein und das Evangelium Jesu Christi zu verkünden, weil wir weiterhin glauben, dass dies die einzige Hoffnung für diese zerbrochene Welt ist.

Wir preisen Gott dafür, dass er seine Botschaft des Lebens mit Hilfe von 25 Kirchen sowie 75 Freiwilligen 35’200 Familien nahe bringen konnte, und mindestens 201 Menschen die Botschaft des Evangeliums über die sozialen Netzwerke des Internets empfangen haben.

Wir sind Gott dankbar für Ihre treue Unterstützung, die es uns ermöglicht, das Evangelium weiterhin in alle Winkel Spaniens zu tragen.

Es gibt Zeiten, um zu säen, und es gibt andere, um zu ernten, was gesät wird ...

Gemeinsam in der Ernte der Seelen für den Herrn Jesus Christus!

Euer Freund und Missionspartner,



Unai Arretxe

Briefe und Zeugnisse

Von Lili Andrea (online kontaktiert)
Hallo, ich würde gerne wissen, woran Sie glauben. Bitte, senden Sie mir Informationen, um mehr über Ihren Glauben zu erfahren.

Von José Luis Fernández (Asturien)
Liebe Brüder, viele Jahre lang hat mein Vater D. José Manuel Fernández für Euren Dienst in Spanien und in anderen Teilen der Welt gebetet. Ich danke Ihnen, dass durch Ihre Zeitschriften mein Vater das Wort Gottes erhalten hat, und seien Sie versichert, dass er alles gelesen und in seinen Gebeten umgesetzt hat. Nun ist mein Vater in seine wahre Heimat, in den Himmel mit unserem himmlischen Vater, gegangen.

Von Rafael Jiménez (Pastorale Gruppe in Benavente)
Liebe TCCH-Brüder, ich möchte das Gebet in unseren Online-Gebetsversammlungen in der Kirche fördern. Wir möchten für Ihren Dienst in der ganzen Welt beten. Könnten Sie mir Ihre Publikation in digitalem Format schicken, damit ich sie den Gläubigen mitteilen kann? Vielen Dank für Ihren Dienst.

Von César Rodríguez (online)
Ich verspreche, für die Evangelisierung in Spanien und für das TCCH zu beten.


Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Evangelisation
Lasst uns für die 500’000 „Samen“ (Broschüren mit dem Evangelium) beten, die wir diesen Sommer in Spanien verteilt haben. Lasst uns beten, dass Gott sie in vielen Herzen wachsen lässt.

• Spanien - Schulen
Kinder kehren in Angst zur Schule zurück. Sie haben Angst vor Ansteckung und haben sich an soziale Distanz gewöhnt. Lasst uns für jeden christlichen Schüler beten, dass er seinen Glauben mit seinen Klassenkameraden und Lehrern teilt, und dass viele in dieser schwierigen Zeit Gott suchen werden.

• Spanien - Neues Traktat
An einigen Orten in Spanien nehmen die Ausbrüche von Covid-19 zu und erreichen höhere Infektionszahlen als zu Beginn der Pandemie. Bitten wir Gott um Barmherzigkeit, und dass inmitten der Not viele Menschen zu Gott schreien.



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