CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON REBECA DEL VAL
NR. 05 Mai 2021

Liebe Freunde und Geschwister

Ich grüsse Euch herzlich aus Spanien! Ich bin Rebeca del Val, nationale Koordinatorin von TCCH. Aufgrund von Verpflichtungen hat mich Bruder José gebeten, diesen Rundbrief an Euch zu schreiben, was ich mit Vergnügen und Freude tue, und ich hoffe, dass er Euch anspricht.

Die Osterkampagne im April wurde positiv von den Gemeinden aufgenommen und viele Freiwillige beteiligten sich daran. In Spanien, wie auch in anderen katholischen Ländern, hat das Osterfest tiefe Wurzeln.

FEARLESS (FURCHTLOS), ist das aktuelle Motto, denn wir wissen, dass mit Jesus alles möglich ist.

In der neuen Broschüre „FEARLESS“ gehen wir auf die Gefühle und Ängste der Bevölkerung ein, die mit der Pandemie ausgelöst wurde.

Wir verbreiten die Gute Nachricht auf zwei Wegen: In schriftlicher Form unserer Broschüren und über Beiträge im Internet. Diese Kombination hat eine grosse Wirkung.


Wir alle sind mit Gefühlen und Ängsten konfrontiert wie nie zuvor. Ist es möglich, in diesen Zeiten ohne Angst zu leben? Die Bibel lehrt uns, dass ein Leben ohne Angst mit einem Blick des Glaubens beginnt. Der Tod und die Auferstehung Jesu Christi verändert alles und öffnet die Tür zu einem Leben ohne Angst. Wir wissen, dass alle, die an Ihn glauben, auch leben werden, weil Er lebt.

Der Apostel Paulus beschrieb Jesu Sieg über den Tod mit den Worten: „Der Tod ist verschlungen im Sieg. Tod wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?“ (1. Kor. 15, 54-55). Jesus hat den Tod mit Seiner Auferstehung besiegt. Der Tod wollte Ihn festhalten, aber Jesus Christus ist von den Toten auferstanden und hat damit den SIEG für uns alle errungen, die an Seinen Namen glauben.


Und diese grosse Nachricht, die ewige Schicksale verändert, muss mit anderen geteilt werden, damit auch sie die Möglichkeit erhalten, diese Botschaft in ihrem eigenen Leben zu erfahren. Wir alle, das gesamte TCCH-Team, sind an dieser Aufgabe beteiligt. Wir sind dabei, die Gemeinden zu mobilisieren. Wir haben Online-Schulungen für Gemeindegründer durchgeführt und ihnen auch die Werkzeuge angeboten, die uns allen zur Verfügung stehen, damit wir die Arbeit tun können, zu der wir berufen sind.

Wenn wir unsere knappen finanziellen Mittel in Gottes Hände legen, um sie mit anderen zu teilen, kann Gott sie vervielfältigen und aussergewöhnliche Wunder tun. Ich erinnere mich an den Jungen, der nur fünf Gerstenbrote und zwei kleine Fische hatte; es war sicher genug für ihn, er hatte sein Mittagessen gesichert, aber er teilte es, indem er es in die Hände Jesu legte ... Und in den Händen Jesu nahm dieses Mittagessen eine andere Dimension an. In den Händen des Herrn kann sich das Wenige über das hinaus vermehren, was wir uns vorstellen können. (Johannes 6,9)

Lasst mich unsere Freude mit Euch teilen: Letzten Monat haben 114’215 Familien die Botschaft des Heils erhalten. Im Internet, durch kurze Videos und ein von uns produziertes digitales Traktat, haben 169’961 Menschen die Erkenntnis des Heils erhalten. All dies dank Eurer Gebete und Spenden und auch dank der Zusammenarbeit von 27 Gemeinden und 220 einzelnen Freiwilligen.

Gemeinsam für die Ausbreitung des Reichs Gottes.



Rebeca del Val




Briefe und Zeugnisse – Von TCCH-Mitarbeitern, die Hoffnung in die Herzen säen


Zeugnis von Celso Román Martínez – Gefangener im Gefängnis Mansilla de las Mulas (León)
Vor einigen Wochen erhielt der Gefängnisinsasse Celso eine TCCH-Verteilschrift, worauf er uns schrieb. Er erzählte uns sein Zeugnis und wie es ihm bei seiner Suche nach Gott ergangen ist. Wir schickten ihm das Jüngerschaftsheft „Der Weg zum Glück“, einen Kalender und verschiedene Broschüren, da er den Wunsch hatte, den Glauben mit seinen Mitgefangenen zu teilen.
Celso kannte das Evangelium schon lange, aber er hatte Gott den Rücken gekehrt, bis er wegen einer schlechten Entscheidung zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Im Jahr 2017 wurde er innerhalb des Gefängnisses zu einem christlichen Treffen eingeladen und sein Leben veränderte sich. Celso ist jetzt ein neuer Mensch. Er hat sich vollkommen verändert. Deshalb hat er den Schritt getan, dem Herrn zu gehorchen und sich taufen zu lassen.
Betet bitte für Celso, dass sein Zeugnis andere zum Glauben an Christus führt. Lasst uns für unsere Mitarbeiter in den verschiedenen Gefängnissen beten, damit sie die Frucht ihrer Arbeit sehen können, so wie es bei Celso geschehen ist.

Von unserem Mitarbeiter Ismael Párraga – Zeugnisse in Sangonera la Seca (Murcia)
Ismael hat uns Folgendes geschrieben: Ich schreibe im Namen meiner Gemeinde, um Euch für die Verteilschriften zu danken, die Ihr uns mit so viel Liebe jedes Mal zur Verfügung gestellt habt, wenn wir danach gefragt haben. Wir sind sehr dankbar für Euren wunderbaren Dienst und für Euer Werk des Glaubens und der Liebe. Nach der letzten Verteilung von Broschüren haben vier Menschen ihr Leben Jesus übergeben und sich entschieden, Ihm nachzufolgen. Sie treffen sich in der Gemeinde und haben mit dem Jüngerschaftskurs begonnen. Wir danken Gott für die schnelle Frucht dieser Aussaat und beten, dass sie fest bleibt und wächst.


Von unserer treuen Mitarbeiterin, Tania – Zeugnisse in Vallecas (Madrid)
Tania hat ein Arbeitsfeld, wo viele Menschen vorbeikommen. Sie teilt die Botschaft von Jesus mit Ihnen, hört mit Liebe und Geduld zu und hat für alle Worte der Ermutigung. Für jeden hat sie die passende Broschüre von TCCH. Hier sind einige Beispiele: Bartolome ist ein Mann mit Hüftproblemen. Nach mehreren Gesprächen mit Tania suchte er sie noch einmal auf, damit sie ihm helfen konnte, den Weg des Glaubens an Christus zu beginnen.
Alfonso ist ein 25-jähriger junger Mann, der tief im Buddhismus lebte. Nach seinen eigenen Worten hatte er durch die Meditationen, die er durchführte, böse Visionen. Das Evangelium hat ihn von diesen Visionen befreit, und jetzt besucht er freudig die Treffen der Gemeinde.
Wir könnten weiter von Patricia und Delia erzählen, oder von einem jungen Marokkaner namens Yassin, oder von Iswhar, einem jungen Hindu...
Lasst uns für all diese Menschen und ihre Nöte beten. Es ist unser Anliegen, dass diejenigen, die Jesus angenommen haben, fest bleiben und in ihrem Glauben wachsen, und jene, die noch zweifeln, vom Heiligen Geist überzeugt werden.


Von unseren Mitarbeitern, Nelson und Carmen
Nelson und Carmen sind zwei Missionare, die vor zwei Jahren in Spanien angekommen sind. Vor nicht allzu langer Zeit trafen sie Teresa, und durch sie lernte Teresa Christus kennen und entschied sich, Ihm nachzufolgen. Teresa litt an Lungenkrebs, der ihre Sprache und Beweglichkeit beeinträchtigte, aber was Gott an ihr tut, ist es wert, erzählt zu werden: Erstens geht es ihr gesundheitlich besser, und zweitens erfüllt der Glaube an Christus ihr Herz mit so viel Freude, dass sie trotz ihrer Einschränkungen nicht aufhört, auf die Strasse zu gehen, um Traktate mit der Botschaft des Evangeliums zu verteilen. Zeugnisse wie das von Teresa inspirieren uns, die Gute Nachricht weiterhin mit anderen zu teilen.



Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Lobpreis
Im Laufe des letzten Monats haben 114’215 Familien die Botschaft der Errettung durch eine Broschüre erhalten. Und durch soziale Medien – kurze Videos und digitale Traktate, die von uns produziert wurden – haben 169’961 Menschen Kenntnis von der Errettung in Jesus erhalten. All dies dank Eurer Gebete, Spenden und auch dank der Zusammenarbeit von 27 Gemeinden und 220 einzelnen Freiwilligen. Lasst uns beten, dass die Frucht erhalten bleibt.

• Spanien - Wahl in Madrid
Am 4. Mai sind die Bürger von Madrid zu Wahlen aufgerufen. Sie werden mit ihrer Stimme über den Bürgermeister für die nächsten vier Jahre entscheiden. Der politische Umbruch, in dem diese Regionalwahlen stattfinden, lässt uns die Notwendigkeit einer stabilen und zuverlässigen Regierung verstehen. Lasst uns dafür beten, dass Gottes Wille bei diesen Wahlen geschieht.


• Spanien - Politische Instabilität
Seit der Bildung der derzeitigen sozialistisch-kommunistischen Regierung ist Spanien in Gefahr. Die Pandemie hat die Situation durch schlechtes Regierungsmanagement und wachsende soziale Unruhen verschlimmert. Es sind turbulente und schwierige Zeiten in der spanischen Politik. Lasst uns beten, dass es nicht noch schlimmer wird.



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