CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON JOSÉ SEISDEDOS
NR. 03 März 2021

Liebe Freunde und Geschwister

Das Covid-19 Virus gibt auch in Spanien keine Ruhe. Tausende von täglichen Infektionen schaffen eine unerträgliche Belastung sowohl für das Gesundheitssystem als auch für die Wirtschaft des Landes. Unsere Regierung hat den Kampf gegen die Pandemie an die autonomen Regierungen übergeben, und diese haben, ohne nationale Koordination, Hunderten von Stadtteilen und Gemeinden Bewegungsbeschränkungen erteilt. Es herrscht Verwirrung. Die meisten Menschen sind sich nicht ganz sicher, welche Gebiete gesperrt und welche offen sind. Zu alldem kommen noch Versammlungsbeschränkungen und Ausgangssperren hinzu, deren Zeitpunkt nicht für alle Autonomen dieselben sind.

Die Ausgangssperren, zusammen mit den Einschränkungen der Mobilität und der maximalen Anzahl von Personen (4), die sich in einer Gruppe treffen dürfen, sind ein grosses Hindernis für unsere Arbeit. Unsere Mitarbeiter werden durch diese Begrenzungen unter Druck gesetzt, weil sie an die Grenzen der auferlegten Zeitspanne gelangen und diese manchmal überschreiten müssen. Doch trotz grossem Druck und Einschränkungen geben sie das Zeugnis von Christus weiter, denn es ist eine Gewohnheit, ein Lebensstil. Die Liebe Christi fordert uns auf, die einzige Botschaft der Hoffnung zu verkünden und hinauszutragen.

Unser Ziel ist es, dass jeder Christ sich dafür einsetzt, dass jede Familie zur rettenden Erkenntnis der Liebe und Wahrheit von Jesus Christus kommt. Bereits Tausende haben sich uns in diesem Bestreben angeschlossen. Und nichts wird uns aufhalten! Nicht einmal der schwere Schnee, der das Land wegen der niedrigen Temperaturen und der Eisbildung auf den Strassen für zwei Wochen fast zum Stillstand gebracht hat. Er hat uns behindert, aber nicht aufgehalten. Wir haben uns das Prinzip des Paulus zu eigen gemacht: „Denn mir ist eine Not auferlegt; und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige!“ (1. Korinther 9,16). Es ist eine Freude zu wissen, dass auch Sie diesem Grundsatz folgen!


Die Botschaft, die der Herr uns zu verkünden anvertraut hat, ist, dass Gott in Christus die Errettung aus Gnade für alle bereitgestellt hat, ohne dass der Empfänger dafür bezahlen muss. Aber die Herstellung von Schriften mit der Botschaft des Heils und die Planung und Durchführung ihrer Verteilung ist mit Kosten verbunden, die die Beteiligung aller Christen erfordern.

Unsere Zuversicht ist, dass Gott immer den Geist seiner Kinder erweckt, all derer, die bereit sind, das Reich Gottes auf Erden voranzubringen. In einer Zeit der Angst und des Drucks nach der Rückkehr einer grossen Anzahl von Israeliten aus dem Exil erweckte Gott den Geist des Statthalters Serubbabel und den Geist des Hohenpriesters Josua und den Geist des ganzen Volkes; und sie kamen und arbeiteten am Haus Gottes. (Haggai 1,14)

Das Evangelium bringt ewige Ergebnisse hervor. Unter dieser Voraussetzung müssen wir Zeit und Ressourcen investieren, um Gott auf der Erde zu verherrlichen und den Auftrag zu vollenden, den Er uns in der Nachfolge Jesu gegeben hat. (Johannes 17,1-2) Nur das Volk Gottes hat die ewige Botschaft, die die Welt braucht. Dies sind Tage der Angst für Millionen von Menschen. Wir dürfen nicht schweigen!

Jedes Mal, wenn wir miterleben, wie Menschen durch die Kraft des Evangeliums verändert werden, füllt eine Explosion der Freude unsere Herzen. Das Evangelium bietet allen, die es im Glauben annehmen, einen neuen Anfang, und von da an wird die traurige Geschichte eines jeden zu einer Geschichte der Erlösung und Freude. Gott hätte Engel mit der Verkündigung des Evangeliums betrauen können, aber dieses Privileg wurde uns allen gegeben. Unser Gehorsam ist eine Quelle der Freude und ständiger Befriedigung!

Jede Handlung im Zusammenhang mit dem Missionsbefehl, wie klein sie auch erscheinen mag, hat nachhaltige Wirkung im Wachstum des Glaubens. „So soll mein Wort sein, das aus meinem Munde geht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt und durchführen, wozu ich es gesandt habe.“ (Jesaja 55,11) Diese Überzeugung lässt uns weitermachen, weil wir wissen, dass sich das Wort Gottes erfüllen wird, auch wenn die Umstände etwas anderes sagen. Danke, dass Ihr uns bei diesem Abenteuer des Glaubens und der Liebe begleitet.


Wir danken Gott, dass wir letzten Monat mit Eurer Unterstützung, in Zusammenarbeit mit fünf Gemeinden und dreissig einzelnen Freiwilligen das Evangelium zu mehr als siebentausend Familien bringen konnten. Von diesen haben einhundertfünfundzwanzig Personen den Weg des Glaubens eingeschlagen durch den Bibelkurs „Der Weg zum Glück!“. Lasst uns für den ausgestreuten Samen beten, für die Keimlinge, die schon da sind, wie auch für die, die noch keimen müssen.

In Offenbarung 7,9-10 lesen wir, dass ein Tag kommen wird, an dem jeder Stamm, jede Zunge und jede Nation vor dem Thron und vor dem Lamm stehen wird. Stellt Euch das vor! Jede der 5’445 lebenden Sprachen der Welt wird dort vertreten sein. Menschen aus aller Herren Länder werden dort sein, und Ihr werdet dazu beigetragen haben, dass auch viele Spanier darunter sein werden. Herzlichen Dank dafür!

Das Evangelium verkündend, bis der Herr wiederkommt,

Euer Freund und Missionspartner



José Seisdedos


Briefe und Zeugnisse – Von TCCH-Mitarbeitern, die Hoffnung in die Herzen säen

Von unserem treuen Mitarbeiter, José Vera Tierno, der uns ein Zeugnis von der evangelistischen Arbeit in der Stadt Pamplona schickt.
José ist ein alter Mann, der seit 1995 mit TCCH zusammenarbeitet. Trotz seines fortgeschrittenen Alters hört er nicht auf, das Material, das er von uns erhält, mit Leidenschaft weiter zu verteilen, wofür er uns immer dankt. José verteilt das Evangelium auf den Strassen seiner Stadt allen, ob alt oder jung. Vor einigen Wochen, während er evangelistische Broschüren verteilte, konnte er ein Gespräch mit einer Frau beginnen, die mit grosser Freude die gedruckte Botschaft aufnahm. Dies hatte einen solchen Einfluss auf ihr Leben, dass sie sich von diesem Moment an einer Gemeinde anschloss. Wie José uns mitteilte: „Wir wissen, dass der Herr weiterhin im Leben der Menschen wirkt und wir sehen das jeden Tag.“ Wir danken Gott für Menschen wie José, die unermüdlich das Evangelium säen und Hoffnung in viele Leben wie das dieser Dame bringen.


Von Maria Akosoa Osei, inhaftiert im „Meko“ Gefängnis in Madrid
Maria hatte schlechte Entscheidungen getroffen, die dazu führten, dass sie eine Strafe im Gefängniszentrum absitzen musste. In dieser Zeit, erhielt sie durch einen unserer Mitarbeiter eine TCCH-Broschüre. Als sie diese las, verspürte sie das Bedürfnis, mehr über Jesus zu erfahren, und so nahm sie mit uns Kontakt auf. Seitdem hat Maria begonnen, gute Entscheidungen zu treffen. Sie hat den Bibelkurs „Der Weg zum Glück“, abgeschlossen, und sie hat uns einen Brief geschickt, in dem sie Folgendes schreibt: „Der Kurs, den Ihr mir geschickt habt, hat mir geholfen, Gott kennenzulernen und hat mir Kraft gegeben, weiterzuleben. Ich lerne sehr viel bei Euch. Und ich möchte anfangen, meinen Mitgefangenen von Jesus zu erzählen.“ Gott hat in Maria etwas Neues und Wunderbares begonnen!


Von unserer treuen Mitarbeiterin, Susana Mogino – Zeugnisse in der Stadt Gavá (Barcelona)
Die Gemeinde in Gavá verteilt TCCH-Broschüren von Haus zu Haus. Dank dieser Aktion kommen viele neue Menschen in die Gemeinde. Trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie bewegt sich Gott ohne Grenzen in den Herzen vieler Menschen. Einer der Mitarbeiter ist Juan. Obwohl er ziemlich krank ist, hört er nicht auf, zu evangelisieren. Mehrere junge Leute haben durch die Broschüren, die sie von ihm erhalten haben, angefangen, die Gemeinde zu besuchen, und zwölf Personen haben mit der Jüngerschaft begonnen. Unter den jungen Leuten, die angekommen sind, gibt es ein 19-jähriges Mädchen, das so schwer an Covid-19 erkrankt war, dass die Ärzte einen Luftröhrenschnitt durchführen wollten, damit sie atmen konnte. Die Gemeinde betete für sie und Gott heilte sie ohne medizinischen Eingriff. Die Eltern, die sahen, was mit ihrer Tochter geschehen war, haben ihr Leben Christus übergeben und einen Jüngerschaftskurs begonnen. Ganze Familien werden von der Kraft des Evangeliums von Jesus Christus berührt!



Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Dank
Wir danken Gott, dass wir letzten Monat mit Eurer Unterstützung in Zusammenarbeit mit fünf Gemeinden und dreissig einzelnen Freiwilligen das Evangelium zu mehr als siebentausend Familien bringen konnten. Davon haben einhundertfünfundzwanzig Personen durch unseren Bibelkurs „Der Weg zum Glück“ den Weg des Glaubens eingeschlagen. Lasst uns für die gestreute Saat beten, für die Sprossen, die schon da sind, wie auch für jene, die noch spriessen müssen.

• Spanien - Katalonien
Am 14. Februar findet die Wahl zum Regionalparlament von Katalonien statt. Katalonien ist eine Region im Nordosten Spaniens, in der in den letzten Jahren eine irrationale und sektiererische Unabhängigkeitsbewegung mit Macht aufgetaucht ist. Sie wird von politischen Parteien gefördert, die versuchen, die verfassungsmässige Ordnung, die uns von allen Spaniern gegeben wurde, von innen heraus zu sprengen. Lasst uns beten, dass bei diesen Wahlen ein Präsident gewählt wird, der die Einheit und das Verständnis aller Spanier fördert.

• Spanien - Osterkampagne
Die Feier der Karwoche ist tief in der katholischen Tradition verwurzelt und die Inbrunst des Volkes drückt sich in Prozessionen aus, bei denen Bilder mit Bezug zur Passion Jesu gezeigt werden. Es ist zweifellos eine hervorragende Gelegenheit, sich an die Kreuzigung Jesu zu erinnern und was sie für unsere Erlösung bedeutet. Wir nutzen diesen festlichen Anlass und die Situation, die das Land momentan durchlebt. Im Zusammenhang mit den dominierenden Nachrichten in der Gesellschaft und in allen Medien: «IMMUNITÄT durch IMPFUNG», entwerfen wir eine Broschüre, um die Botschaft von Jesus vorzustellen. Das Ziel ist es, mehr als 250‘000 der geplanten Broschüren des Evangeliums herzustellen. Lasst uns um Gottes Führung für diese Kampagne beten.

• Spanien - Trans-Gesetz
Am 3. Februar wurde der Entwurf des TRANS-Gesetzes vorgestellt, den das Ministerium für Gleichberechtigung ausgearbeitet hat. Dieser neue Gesetzesentwurf wird die Änderung des Geschlechts für Minderjährige ohne Zustimmung der Eltern und ohne ein medizinisches oder psychologisches Gutachten erlauben. In Spanien dürfen 16-jährige Jugendliche weder wählen, noch Auto fahren und auch keine alkoholische Getränke kaufen. Dieses neue Gesetz wird ihnen aber erlauben, das Geschlecht zu ändern. Eine Erklärung für eine Geschlechtsänderung im Personenstandsregister soll künftig ausreichen. Betet doch bitte mit uns, dass dieses Gesetz, das gegen die Natur und jeden gesunden Menschenverstand sowie gegen jegliche biblische Grundhaltung verstösst, in Spanien nicht in Kraft tritt.



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