CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON REBECA DEL VAL MORIS
NR. 07, Juli 2021

Liebe Freunde und Geschwister

Seit einigen Wochen ist der Alarmzustand in Spanien beendet. Wir haben immer noch einige Einschränkungen aufgrund der Pandemie, aber zumindest können wir jetzt durch das nationale Territorium reisen – hin und her zwischen autonomen Gemeinden und Provinzen.

Das ist eine grossartige Nachricht für die Bürger und vor allem für die TCCH-Mitarbeiter, was die Evangelisierung des Landes betrifft. Die Teams haben wieder die Mobilität, verschiedene Gemeinden im ganzen Staatsgebiet zu erreichen und zu unterstützen.

Viele Gemeinden beginnen mit der Vorbereitung der Sommerkampagnen und organisieren jedes Detail, wie auch das benötigte Verteilmaterial. Das bedeutet, dass es in den nächsten Wochen neue Gelegenheiten geben wird, die Botschaft des Evangeliums in Spanien weiterzugeben. Das Volk braucht eine Botschaft der Hoffnung! Es braucht Jesus!

Gott bereitet uns immer wieder wunderbare Gelegenheiten in unserer Stadt, unseres Landes für die Ausbreitung des Reiches Gottes zu sorgen.

Die Geschichte von Philippus und dem Äthiopier aus der Apostelgeschichte kommt mir dabei in den Sinn: Der Hofbeamte der Königin von Äthiopien, die den Titel Kandake führte, war auf dem Heimweg von Jerusalem und forschte in der Heiligen Schrift. Er las im Buch des Propheten Jesaja, aber verstand es nicht. Er war ein Mann, der auf der Suche nach Gott war. Doch er konnte nicht verstehen, von wem der Prophet sprach.

Als Gott seine Suche sah, schuf Er eine wunderbare Gelegenheit für ihn, die WAHRHEIT, die CHRISTUS ist, wirklich zu erkennen. Gott benutzte jemanden, der bereit und verfügbar war, nämlich Philippus, um diesem Mann eine Chance zur Errettung zu geben. Apg. 8, 28-39

Diese besonderen Gelegenheiten sind beeindruckend. Das sind die Momente, in denen Gott besondere Heilsbegegnungen herbeiführt. Ich nenne sie gerne OPPORTUNITÄTEN (Zweckmässigkeiten), weil es sie gibt:
- die Gelegenheit für den Zuhörer, gerettet zu werden.
- die Gelegenheit für den Gläubigen, durch sein Zeugnis ein Werkzeug in den Händen Gottes zu sein.

Wir sind sicher, dass es in Spanien viele Menschen wie diesen Äthiopier gibt. Menschen, die auf der Suche nach Gott sind, die falsche Wege einschlagen wegen Täuschung von Religion und Tradition. Sie finden niemanden, der sie aufklärt.

Das sind die Menschen, die dringend jemanden wie Philippus brauchen – bereit und verfügbar – um sich das Wort Gottes erklären zu lassen, das zu Christus führt.

In den kommenden Wochen werden die TCCH-Mitarbeiter und Gemeinden viele Gelegenheiten in den Städten haben, um hinauszugehen und Jesus Christus zu bezeugen. Und viele Menschen werden in der Kraft des Heiligen Geistes auferweckt werden.

Wir sind voll freudiger Erwartung dessen, was Gott tun wird. Wir sind auch dankbar für die Zeugnisse darüber, was Gott bereits an verschiedenen Orten tut. All diese Zeugnisse werden wir mit Euch teilen.

Lasst uns beten, dass wir noch mehr Gelegenheiten erhalten, bei denen Er uns leitet und uns zu denen führt, die verloren und in Not sind.

Letzten Monat haben dank des Einsatzes von 16 Gemeinden, 160 Mitarbeitern und auch dank Euch 47’700 Familien eine gedruckte Broschüre erhalten. Weitere 20’889 Menschen wurden durch soziale Netzwerke erreicht.

Danke, dass Ihr das alles ermöglicht habt!

Gemeinsam in der Verkündigung und Ausbreitung des Reiches Gottes!



Rebeca del Val Moris




Briefe und Zeugnisse – Von TCCH-Mitarbeitern, die Hoffnung in die Herzen säen


Von der El Renuevo Gemeinde in der Stadt Ciempozuelos (Madrid)

Diese Gemeinde geht mit zwei Teams, bestehend aus Erwachsenen und Jugendlichen hinaus, um in der Stadt zu evangelisieren. Die Verteilung erfolgt auf den Strassen, in Eingängen von Supermärkten, auf Plätzen....
Eine gute Gelegenheit war, als sie Maria trafen, eine Frau, die ihnen ihre Not mitteilte. Sie beteten für sie, erzählten ihr von Jesus Christus und sie nahm Jesus auf der Stelle als ihren Erlöser an.

Von Bethelgemeinden in den Ortschaften von Aragonien, im Baskenland und in der Provinz Soria

Die Bethelgemeinden haben in allen Städten, in denen sie sich befinden, das „Projekt 10“ organisiert. Dieses Projekt besteht darin, dass jedes Gemeindemitglied 10 Broschüren mit dem Titel „Furchtlos“ erhält. Diese werden gezielt verteilt, dann wird mit jeder Person zuerst gebetet, und anschliessend wird das Gespräch gesucht und Zeugnis abgegeben.
Durch diese evangelistische Aktion geschehen viele Dinge: Die Leute fangen an, Interesse zu zeigen und die Gemeinden zu besuchen. Auch eine Frau, die noch nie von Jesus gehört hatte, war erstaunt, als sie die Broschüre erhielt. Sie befand sich gerade in einer komplizierten Lebenssituation und realisierte sofort, dass es kein Zufall war, dass sie das Evangelium erhielt.
Eine andere Frau nahm Jesus als ihren persönlichen Retter an, während sie mit ihrer Tochter auf dem Spielplatz war.
Die Gläubigen haben sich mobilisiert und Gott bringt Errettung in verschiedenen Teilen Spaniens. Das Projekt ist noch im Gange, da sie in den kommenden Wochen noch 136’000 Broschüren verteilen wollen.

Von der Pfingstgemeinde in der Stadt Lleida
Die Gemeinde geht jeden Samstag hinaus, um zu evangelisieren, indem sie Broschüren in den Briefkästen hinterlässt und sie auch an die Menschen auf der Strasse verteilt.
Aufgrund dieser christlichen Aktion haben mehrere Menschen Interesse am Evangelium gezeigt – es gab Bekehrungen und einige haben sich sogar taufen lassen.
Wir danken Gott, wenn wir sehen, wie jede Anstrengung bei der Erfüllung des Missionsbefehls Frucht bringt.

Von der Bethel de Murcia Gemeinde

Mitte April konnte diese Gemeinde die Evangelisationen wieder aufnehmen, die wegen der Pandemie unterbrochen worden waren.
Letzten Monat ging die Gemeinde regelmässig in verschiedene Städte hinaus, und bei diesen Gelegenheiten geschahen Wunder. In der Stadt Alcantarilla bat eine Hausbesitzerin darum, dass man ihr die Broschüre durch das Fenster überreichen möge, weil sie krank war. Die Geschwister konnten ihr das Evangelium und die Liebe Jesu vermitteln. Trinidad war bewegt, als sie von Gottes Heilsplan hörte. Sofort erkannte sie, dass Christus für sie gestorben war und nur Er sie retten konnte. Sie nahm Jesus als Retter an, bat um Vergebung für ihre Sünden und war sehr glücklich über die Entscheidung, die sie getroffen hatte.
Bei einem anderen Einsatz in Rincón de Seca zeigten zwei junge Leute Interesse, nachdem sie die Broschüre „Furchtlos“ erhalten hatten. Das Team hatte mit den zwei Personen ein wunderbares, zweistündiges Gespräch über Christus. Mariano, einer der beiden, wurde vom Heiligen Geist stark bewegt. Er war bereit für die Veränderung die nur Jesus bietet. Mit der Hilfe des Gemeindeteams betete Mariano. Er bat um Vergebung für seine Sünden und nahm Jesus als den Retter seines Lebens an.
Dies sind nur zwei Beispiele dafür, was Gott durch diese engagierte Gruppe im Südosten Spaniens tut.

Zeugnis von Luis González Romero – ein Insasse im Gefängnis von Sevilla
Luis ist ein 30-jähriger junger Mann, der wegen Drogenkonsum und Raub im Gefängnis sitzt. An Pfingsten fand er eine unserer Broschüren in seinem Spind. Als er sie las, erkannte er, dass es noch Hoffnung für seine chaotische und verzweifelte Situation gab, und das liess ihn auf Jesus Christus schauen. Er schrieb uns sofort einen Brief, in dem er uns über sein Leben berichtete und auch, dass ihm seine Sünden sehr leid tun. Wir halfen ihm und begleiteten ihn auch in diesem Prozess. Ausserdem ermutigten wir ihn, an den Gottesdiensten teilzunehmen, die im Gefängnis stattfinden. Im ersten Schritt erhielt er den Einführungskurs „Der Weg zum Glück“.
Wir danken Gott für das Leben von Luis und bitten den Herrn, ihm zu helfen, auf diesem Weg zu bleiben, den er dank dieses ersten Kontakts mit dem Evangelium gehabt hat.



Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Lobpreis
Wir sind Gott sehr dankbar für das, was er uns in Spanien hat sehen lassen, seit wir die neue Broschüre „Furchtlos“ erstellt und verteilt haben. Die Resonanz war so gut, dass wir in den nächsten Tagen eine neue Auflage von 350’000 Broschüren drucken lassen werden. Sogar bei der Verkündigung über soziale Netzwerke hat TCCH die Gemeinden in Venezuela darum gebeten, sie auch dort zu verteilen.
Dank des Einsatzes von 160 Mitarbeitern und 16 Gemeinden, ergänzt durch Eure Unterstützung und kontinuierliche Hilfe, konnten wir die gute Nachricht in gedruckter Form an 47’700 Familien aus verschiedenen Teilen des Landes überbringen. Wir konnten auch 20’889 Menschen erreichen, die die Botschaft des Evangeliums über unsere sozialen Medien gesehen und empfangen haben.
Lasst uns beten, dass jeder, der auf irgendeinem Weg mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung gekommen ist, sein Leben Jesus Christus übergibt und Ihn als seinen persönlichen Retter und Herrn annimmt.

• Spanien - DIPLOMATIE / MIGRATIONSKRISE ZWISCHENSPANIEN UND MAROKKO
Am 17. Mai sind mehr als 8’000 Menschen aus Marokko in die spanische autonome Stadt Ceuta eingedrungen, ohne irgendeine Genehmigung zu haben. Ceuta ist eine Stadt mit etwa 85’000 Einwohnern. Zu dieser Zeit befinden sich viele Minderjährige in Aufnahmezentren und Migranten, die vor der Polizei geflohen sind, irren in der Stadt umher.
Bittet um Unterstützung im Gebet, damit eine Ordnung geschaffen wird, die Recht und Demokratie garantiert. Wir beten, dass eine kluge Einwanderungspolitik geschaffen wird, die die Rechte der Menschen nicht verletzt. Lasst uns beten, dass diese Krise ohne Verschärfung zu Ende geht und dass eine Harmonie zustande kommt.



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