CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON UNAI ARRETXE
NR. 11, November 2020

Liebe Freunde und Geschwister

Am ersten Tag dieses Monats sind die Friedhöfe in ganz Spanien mit Menschen gefüllt, die das Grab ihrer Lieben besuchen, die nicht mehr unter uns weilen. Es ist ein schwieriger Tag für viele, voller Erinnerungen und gleichzeitig tiefer Gedanken, weil die Gegenwart sich mit der Ewigkeit verbindet.

Das Buch des Predigers sagt, dass es besser ist, in ein Trauerhaus zu gehen als an ein Bankett, denn im Angesicht des Todes sehen wir das Leben in der richtigen Perspektive. Wir erinnern uns daran, dass wir hier nur auf der Durchreise sind, auf dem Weg in die Ewigkeit. Die Befürchtungen, dass Covid-19 erneut ausbrechen könnte, haben sich bewahrheitet. Viele Gemeinden mussten wieder schliessen, die Krankenhäuser füllen sich wieder, und was wie ein Ende der Pandemie aussah, bewahrheitete sich nicht.

Die Tatsache ist, dass die Welt nicht stehen bleibt. In unsicheren Zeiten ist es besonders wichtig, sich an etwas Stabilem festzuhalten, um nicht zu stürzen. Es gibt keinen anderen sicheren Zufluchtsort als unseren Gott, der die Kontrolle über alle Dinge hat, auch über Covid-19.

Wir leben in Angst und Sorge und es fällt uns allen schwerer, uns auf die Wahrheit zu konzentrieren. Wir kämpfen gegen unseren menschlichen Verstand an, um unsere negativen Gedanken zu verdrängen, denn die momentane Situation ist nicht gut.

Wie lautet die gute Nachricht? Wenn wir es nicht mehr aushalten können, wenn es uns an Ressourcen mangelt, wenn wir nicht wissen, an wen wir uns wenden sollen, dann ist die Zeit gekommen, um bei Gott Hilfe zu suchen.


Wenn wir erkennen, dass wir jemanden brauchen, ist das der beste Moment, den Blick zum Himmel zu erheben und Gott um Hilfe zu bitten. Er war und ist immer da, verfügbar, nahe, bereit uns zu vergeben und zu helfen.

Was können wir den Menschen um uns herum anbieten? Wie können wir helfen?

Wir haben Hoffnung. Wir wissen, an wen wir uns wenden können, um Frieden zu finden. Wir kennen den Weg zu Gott, und wir wissen, dass Jesus Christus Hoffnung und ewiges Leben bedeutet.

Wie alle anderen sind auch wir anfällig für Krankheiten, doch gleichzeitig haben wir einen Schatz in unseren Herzen, der uns geschenkt wurde. Wir kennen Gott, der die Winde und das Meer beruhigt und wir haben eine persönliche Beziehung zu Jesus, der den Tod besiegt hat.


Auch wenn der Glaube uns nicht davor bewahrt, krank zu werden oder sogar zu sterben, so verändert er doch alles, weil wir dadurch Hoffnung, Zuversicht, die Gegenwart Gottes selbst und Sicherheit für dieses Leben wie auch für die Ewigkeit haben.

Dieser Glaube wird von Menschen wie Ana entdeckt, die uns schrieb: „Ich will neu anfangen“. Oder wie Joan, der aufgrund einer gescheiterten Ehe mehrmals an Selbstmord gedacht hatte und nun sein Leben in die Hände Jesu legen will. Menschen wie Amparo, der in seinem fortgeschrittenen Alter unter sehr starken Depressionen leidet. Wir könnten mit weiteren Namen von Menschen fortfahren, die verzweifelt, verängstigt und in einer Sackgasse gelandet sind.

Der Lockdown verschlimmert ihre Not nur noch mehr und gibt ihnen das Gefühl, ihr Leben sei sinnlos.

An dieser Stelle greift Gott ein. Unsere Traktate und Schriften, Videos und Gespräche, ja sogar Textbotschaften oder WhatsApp-Nachrichten bringen Licht, Hoffnung und Leben in die Dunkelheit.

Danke, dass Ihr uns dabei helft, Worte des Lebens zu säen.

Danke, dass Ihr uns unterstützt, damit wir weiterhin die Finsternis durchbrechen und das Licht Christi immer mehr scheinen lässt. Je dichter die Dunkelheit ist, desto stärker leuchtet das Licht, egal wie klein es ist ...

Wir preisen Gott, weil wir im vergangenen September dank der unschätzbaren Zusammenarbeit von 15 Gemeinden sowie 40 Freiwilligen 21’700 Familien das Evangelium der Hoffnung bringen konnten. Über 1’494 Menschen haben ausserdem das Evangelium über soziale Netzwerke im Internet gehört.

Jesus sagte, dass niemand eine Lampe anzündet und sie unter dem Tisch versteckt. Danke, dass Ihr uns helft, damit das Licht des Evangeliums in ganz Spanien hell leuchten kann!

Euer Freund und Missionspartner,



Unai Arretxe

Briefe und Zeugnisse

Von Ana Isabel (online kontaktiert)
„Ich will neu anfangen“. Mit diesen einfachen Worten nahm Ana Isabel Kontakt mit uns auf. Sie hatte unser Material erhalten und deswegen begonnen, Gott zu suchen. Wir beten für alle Menschen wie sie, die mit ihren Worten zum Ausdruck bringen, dass sie Hilfe brauchen, dass sie Gott brauchen.

Aus Eliseo (Lanzarote, Kanarische Inseln)
Neulich erhielt ich eine Broschüre mit dem Titel „Der beste Vater der Welt“. Ich möchte Euch für Eure Arbeit danken, denn sie ist etwas sehr Gutes in der heutigen Zeit, in der wir leben. Ein Freund hat mich zweimal in eine evangelische Gemeinde mitgenommen, und es hat mir sehr gefallen. Jetzt möchte ich ein wenig mehr über den Herrn erfahren. Könntet Ihr mir bitte einen Kurs schicken? Ich danke Euch sehr.

Von Francisco Luis
(Direktor für Evangelisation und Mission der Baptisten im Südosten Spaniens - Alicante)
Ihr letzter Beitrag „Start Again“ hat mir sehr gut gefallen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir eine Schachtel voll Broschüren schicken würdet, um mit der Verteilung persönlich und auch mit meiner Ortsgemeinde zu beginnen. Gleichzeitig möchte ich Euch bitten, mir zu helfen, die Evangelisation in den 12 Gemeinden, die ich betreue, zu fördern. Vielen Dank für Euren Dienst in diesen schwierigen Zeiten.

Aus Amparo (Talavera de la Reina, Toledo)
Ich bin 86 Jahre alt und neulich erhielt ich eine von Euch veröffentlichte Broschüre. Ich fühle mich sehr einsam und deprimiert. Bitte betet für mich. Ich brauche Gott, der mir hilft.

Von einem Unbekannten
(Talavera de la Reina, Toledo)
Neulich gab mir jemand eine Broschüre von Euch. Mir gefällt die Arbeit, die Ihr leistet, um den Glauben zu verbreiten. Es tut mir leid, aber ich kann weder meinen Namen noch meine Adresse angeben, da ich „sehr katholisch“ bin.

Von José Carlos (Lugo, Galicien)
Kürzlich gab mir jemand eine Broschüre, und ich würde gerne mehr wissen. Könntet ihr mir bitte eine Bibel schicken?


Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Evangelisation
Lasst uns für die 500’000 „Samen“ (Broschüren mit dem Evangelium) beten, die wir diesen Sommer in Spanien verteilt haben. Lasst uns beten, dass Gott Sein Wort in vielen Herzen wachsen lässt.

• Spanien - Lockdown
Die Bevölkerung ist wieder einmal eingeschlossen. Die Stadt Madrid sowie 17 umliegende Städte sind wieder im Lockdown. Covid-19-Patienten füllen wieder die Krankenhäuser. Die Kirchen werden wieder geschlossen. Lasst uns für diese Situation beten.

• Spanien - 1. November
Am 1. November werden die Friedhöfe Spaniens voller Menschen sein, welche die Gräber ihrer Lieben besuchen. Lasst uns beten, dass viele Jesus finden, der von sich sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“.



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