CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON REBECA DEL VAL MORIS
NR. 09 September 2021

Liebe Freunde und Geschwister

Mit Eurer Hilfe haben letzten Monat Tausende von Familien in Spanien die Botschaft des Glaubens und des Lebens in Christus erhalten. Jesus ist der Einzige, der uns hilft, inmitten der Tragödien des Lebens nicht mit Angst, sondern mit Glauben und Hoffnung zu leben.

Die immer noch aktuelle Pandemie kennt keinen Waffenstillstand. Als die Regierung die Einschränkungen aufhob, dachten wir, dass sich alles allmählich zum Guten wenden würde, doch das ist leider nicht der Fall. Die Ansteckungsrate ist wieder angestiegen und es wurden erneut Massnahmen wie Ausgangssperre, Begrenzung der Anzahl der Personen, die zusammen sein dürfen, Impfaufforderungen und Vorweisen eines negativen PCR-Tests, um Restaurants zu betreten, usw. ergriffen.

Die soziale Perspektive ist nicht ermutigend, im Gegenteil. Viele Menschen sind bereits an der Grenze ihrer Kräfte angelangt. Wie lange werden sie noch durchhalten?

Die Zeit, in der wir jetzt leben, ist eine Zeit der Chancen. Wir haben die Möglichkeit, die wahre Hoffnung zu verkünden: JESUS CHRISTUS.

Ich erinnere mich an Hiob, der sich fragte, als ihn das Leid übermannte: „Wo ist denn nun meine Hoffnung?“ (Hiob 17,15) Und so geht es vielen Menschen, wenn sie krank sind, kein Geld und keine Kraft mehr haben. Aber wir wissen, wo die Hoffnung ist. Wir haben die Antwort auf die Fragen vieler Menschen. Wir können nicht schweigen! Wir wissen aus Erfahrung, dass Gott in den Momenten grösster Schwäche Seine Gnade und Macht zu unseren Gunsten offenbart. Alle Menschen sollten das erfahren! Sie müssen hören, dass ER alles verändern kann, selbst ein zerstörtes und ruiniertes Leben oder zerbrochene Familienverhältnisse. Gott will uns in unseren Kämpfen begleiten.

Der Apostel Paulus verstand sehr gut, was Leiden bedeutet, denn er hat es in seinem eigenen Leben erfahren. Nachdem er eine lebensbedrohliche Zeit der Verfolgung durchlebt hatte, schrieb er an die Korinther Folgendes: „Auf Gott setzen wir unsere Hoffnung; er wird uns auch weiterhin retten“ (2. Kor 1,10).

In der Bedrängnis setzte er seine Hoffnung auf Gott. Er wird niemals versagen. Das ist die Hoffnung, die wir anderen Menschen vermitteln müssen.

Auch wenn dies ausserordentliche Zeiten für Evangelisationen und Versammlungen sind, wissen wir, dass es möglich ist, in unserem Land weiterhin Samen der Hoffnung auszustreuen. Aus diesem Grund geben wir diese lebensentscheidende Arbeit nicht auf. Sie kann die Unruhe und die Angst vieler Menschen nehmen und sie dazu bringen, Zuflucht zu suchen an dem einzigen sicheren Ort, der Christus ist.

Wir danken Euch herzlich, denn Ihr ermöglicht es uns, weiterhin Hoffnung in alle Ecken unseres Landes zu bringen. In diesem Monat haben sich 9 Gemeinden und 70 Mitarbeiter an der Aktion beteiligt. Sie alle haben dazu beigetragen, dass 21’000 Familien die Hoffnung, die nur Jesus geben kann, in gedruckter Form erhalten haben und dass 21’489 Menschen durch digitale Medien mehr über die Hoffnung in Christus erfahren durften.

Gemeinsam für die Ausbreitung des Reiches Gottes



Rebeca del Val Moris




Briefe und Zeugnisse – Von TCCH-Mitarbeitern, die Hoffnung in die Herzen säen


Humanitäre Kampagne in Ceuta
Viele Menschen aus Marokko, meist Minderjährige, irren immer noch durch die Stadt Ceuta, ohne Mittel oder einem Dach über dem Kopf, als Folge der Migrationskrise.
Sie sind in dieser dramatischen Situation abhängig von der Grosszügigkeit der Bevölkerung von Ceuta und der Einrichtungen. Die Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten, haben sich organisiert, um dieser Notsituation zu begegnen, indem sie Hygienesets, Kleidung und Lebensmittel verteilen. Dazu kommt die TCCH-Broschüre „Ein Brief der väterlichen Liebe“ mit einer Botschaft, die viele junge, obdachlose Männer und Frauen berührt. Diese betreuten Menschen durften die Liebe Gottes in ihrem Leben erfahren.




Unsere Mitarbeiter in Galizien
Die Gemeinden in der Provinz A Coruña, einer Hafenstadt auf einer Landzunge in Galizien im Nordwesten Spaniens arbeiten mit TCCH bei der Verteilung der Broschüre „FURCHTLOS“ zusammen. Eine dieser Gemeinden, die wir diesen Monat besucht haben, heisst Vida Nova in der Stadt Carballo. Diese Gemeinde streut die Saat des Evangeliums in verschiedenen Städten Galiziens aus. Eine dieser Städte ist Fisterra, wo die Pilger, die den Jakobsweg gegangen sind, ihre Reise beenden. Diese Stadt mit weniger als 5’000 Einwohnern ist aber voller Touristen aus aller Welt. Die erste Frucht der Aussaat ist eine Familie, die ihr Haus für Versammlungen geöffnet hat. Betet bitte dafür, dass dieser Hauskreis wächst und sich als starke Gemeinde in dieser Stadt etabliert.

Talavera de la Reina
Mit Hilfe der Gemeinde „Passion für Jesus Christus“ haben wir in Talavera de la Reina, einer Stadt mit fast 83’500 Einwohnern in der Provinz Toledo (Kastilien-La Mancha) 33’000 Broschüren „FURCHTLOS“ verteilt. Die Gemeinde hat sich mobilisiert, damit ihre Mitbürger in ihren Häusern die Botschaft der Hoffnung empfangen können. Das TCCH- Team hat sie begleitet und bei der Verteilung mitgeholfen. Betet bitte für die Beharrlichkeit der Gemeinde, damit viele Menschen in Talavera Jesus Christus kennenlernen.




Eben-Ezer Gemeinde in Fuenlabrada (Madrid)
Mit der Eben-Ezer Gemeinde, die auch mit uns zusammenarbeitet, sind wir losgezogen, um die Liebe Jesu durch die Broschüre „FURCHTLOS“ zu verkünden. Wenn man hinausgeht, um die Liebe Jesu weiterzugeben, kommt man schnell in Berührung mit den Bedürfnissen der Menschen. So trafen wir zum Beispiel Noelia, eine Frau, die an einer Nierenbeckenentzündung leidet. Nachdem wir für sie gebetet haben, wünschte sie, wieder kontaktiert zu werden. Mit Susana, einer 40-jährigen Frau, die ebenfalls ein Gesundheitsproblem hat, haben wir auch gebetet. Dies sind Samen, die jederzeit keimen und hundertfache Frucht tragen können. Deshalb werden wir nicht müde, zu säen, und Gott wird zu gegebener Zeit die Frucht schenken.


Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• LOBEN
Wir danken Gott, dass er uns trotz der wiederkehrenden Einschränkungen die Kraft gibt, die Gemeinden im ganzen Land zu sensibilisieren und zu mobilisieren, damit sie die Gute Nachricht mit anderen teilen. Dank des Einsatzes von 70 Mitarbeitern und 9 Gemeinden sowie Eurer treuen Unterstützung und Hilfe konnten wir die Gute Nachricht in gedruckter Form an 21’000 Familien weitergeben, und 21’489 Menschen haben sich evangelistische Inhalte in unseren sozialen Netzwerken angesehen.

• SEELISCHE GESUNDHEIT VON MINDERJÄHRIGEN
Der spanische Verband für Kinderheilkunde hat festgestellt, dass die psychiatrischen Notfälle bei Jugendlichen seit Beginn der Pandemie um 50 % zugenommen haben, und es wird angenommen, dass es noch mehr werden. Depressionen und Angstzustände treten bei jungen Menschen zur Zeit viel häufiger auf ebenso wie Süchte, Essstörungen bis hin zu Selbstverletzungen. Fachleute sind der Meinung, dass der Schaden, den der Lock-Down bei den Jugendlichen angerichtet hat, grösser ist, als jeder Experte hätte vorhersehen können. Betet bitte für die neue Generation, damit sie gesund und seelisch stabil wird.

• MINISTERRAT
Der Premierminister hat zum siebten Mal den Ministerrat gewechselt. In 3 Jahren haben bereits 39 Minister die Regierung durchlaufen. In einer so schweren Krise verstärken diese Regierungswechsel die Instabilität der Nation. Ausserdem verursachen sie öffentliche Ausgaben in Höhe von mehr als vier Millionen Euro. Bitten wir Gott, uns von ungerechten, unverantwortlichen und skrupellosen Herrschern zu befreien, die sich nicht um die Bedürfnisse des Volkes kümmern.


MISIÓN POPULAR ESPAÑOLA
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SPANISCHE VOLKSMISSION
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