CHRISTUS FÜR SPANIEN


MONATSBRIEF VON REBECA DEL VAL
NR. 06 Juni 2021

Liebe Freunde und Geschwister

Es ist eine Freude, mit Euch den Fortschritt von Gottes Werk in Spanien durch die Verkündigung des Evangeliums zu teilen. König David schrieb: „Lobt den Herrn, verkündet seinen Namen, zeugt von seinen mächtigen Taten unter den Völkern! Singt ihm, singt ihm Psalmen! Erzählt von seinen wunderbaren Taten!“ (1. Chronik 16, 8-9) Das ist es, was TCCH unaufhörlich tut: Wir verkünden Seinen Namen, wir bezeugen das Opfer unseres Herrn am Kreuz und wir sprechen von Seinen Wundern.

Jeder Mensch ist für Gott wichtig. In der Einsamkeit oder inmitten der Menschenmengen, suchte Jesus immer die persönliche Begegnung und ging auf die individuellen Bedürfnisse derer ein, die sich Ihm näherten. Die Evangelien geben uns zahlreiche Beispiele dafür: Die samaritische Frau am Jakobsbrunnen, der Jesus lebendiges Wasser anbot; die blutflüssige Frau, die sich Ihm von hinten näherte und geheilt wurde, indem sie im Glauben Seinen Mantel berührte; Jesus, der den Zöllner Zachäus, der auf einem Baum sass, um Unterkunft bat; Nikodemus, der Lehrer, der nachts zu Jesus kam; die syrophönizische Frau...

Die Menschenmassen folgten Ihm, angezogen von Seiner Lehre und Seinen Wundern, aber am Ende musste jeder einzeln entscheiden ob er die Einladung, Ihm zu folgen, annehmen möchte. Jesus tat das immer und immer wieder. Er klopfte an jede Tür und wartete darauf, dass man Ihn einlud, einzutreten.

Auf diese Weise leitete Er einen Prozess der Veränderung bei denen ein, die ihr Vertrauen in Ihn setzten. Und TCCH folgt Seinem Beispiel.

Jesus klopft auch heute an die Tür eines jeden. Durch das Evangelium ruft Jesus diejenigen, die hören wollen, und sagt: „Hier bin ich! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten und mit ihm essen und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20)

Der Dienst von TCCH besteht darin, die Lautstärke der Einladung Jesu in den Städten und Gemeinden, in Parks und auf Plätzen und von Haus zu Haus zu erhöhen. Es gibt viele orientierungslose, verlorene Menschen. Wir begegnen ihnen in der U-Bahn, in der Schule, im Supermarkt. Die Samariterin ging zum Brunnen, um Wasser zu holen. Jesus war dort und gab ihr das lebendige Wasser, das den Durst der Seele stillt. Von diesem Tag an änderte sich das Leben der Frau; ihr Weg änderte sich, und damit auch ihr Schicksal.


Wie die Samariterin oder Zachäus, der Zöllner, brauchen auch heute viele Menschen eine Veränderung, die ihrem Leben Frieden, Bestimmung und Sinn gibt. Und wir wissen, dass Jesus der Einzige ist, der den Durst der Seele stillen und die tiefsten Sehnsüchte des Herzens befriedigen kann. Wir haben die Antwort auf ihre Fragen. Wir können nicht schweigen und warten! Wir müssen hingehen, um den Bedürftigen zu begegnen, so wie Gott uns entgegenkam, indem er Seinen Sohn sandte. Es besteht ein dringender Bedarf, zu handeln.

Zu allen Zeiten ist es so gewesen, aber besonders in dieser Zeit fühlen sich viele verloren und wissen nicht, wie sie zu sich selbst finden sollen; sie brauchen dringend ein Wunder, eine helfende Hand, aber sie wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen, und leider suchen sie Ersatz, um sich besser zu fühlen. Sie „flüchten“ sich in Alkohol und Drogen, wenden sich dem Laster und dem Okkultismus zu. Jesus kam, um zu suchen und zu retten, was verloren war. (Lukas 19,10) Nur eine Begegnung mit Jesus kann den schlechten Kurs, den sie eingeschlagen haben, ändern.

Und hier seid Ihr Wegbereiter, die Ihr unsere Arbeit unterstützt, denn Ihr ermöglicht es, dass diese Menschen die Gelegenheit erhalten, Jesus zu begegnen. Ja, Ihr bewirkt etwas, schafft Möglichkeiten und stellt die Mittel zur Verfügung. Wir können natürlich niemanden verändern oder retten. Nur Jesus kann das tun! Aber wir können absichtlich diese Momente fördern, in denen Menschen Jesus begegnen und die Freiheit erlangen können, die sie brauchen.

Wir danken Euch, denn mit Eurem Beitrag gebt Ihr dem Einzelnen einen Wert. Im April haben dank Ihrer Mithilfe 106’300 Familien die Gute Nachricht in gedruckter Form erhalten und 113’274 Menschen wurden über das Internet erreicht. Dies auch Dank der Zusammenarbeit von 40 beteiligten Gemeinden und 400 Mitarbeitern, die dies möglich gemacht haben.

Es ist wunderbar, dass so viele Menschen die Gelegenheit hatten, Jesus zu begegnen! Danke, dass Ihr das möglich gemacht habt! Lasst uns gemeinsam weitermachen und Räume für die Verkündigung öffnen, damit alle hören und glauben können!

Gemeinsam in der Verkündigung und Ausbreitung des Reiches Gottes.



Rebeca del Val




Briefe und Zeugnisse – Von TCCH-Mitarbeitern, die Hoffnung in die Herzen säen


Von unserer Mitarbeiterin Stephannie Pérez Molina – Zeugnisse aus Alcalá de Henares(Madrid)



Stephannie ist eine 18-jährige Frau, die den Missionsbefehl ernst genommen hat. Sie hat ihren Klassenkameraden im Institut von Jesus erzählt. Dies veranlasste zwei junge Leute, die Versammlungen in Stephannies Gemeinde zu besuchen und mit ihr eine kleine Jüngerschaftsgruppe zu gründen. Sie benutzen das Heft „Der Weg zum Glück“, das sie von TCCH zur Verfügung gestellt bekommen haben. Wir beten, dass diese kleine Gruppe in Christus Jesus bleibt.

Von unserem Mitarbeiter Gustavo Marcel, Pastor der Baptistengemeinde von Valladolid

Er hat sich mit TCCH in Verbindung gesetzt, um sich für unsere Arbeit zu bedanken, wie auch dafür, dass wir ein Werkzeug Gottes sind, damit das Wort des Herrn in verschiedenen Teilen Spaniens gesät werden kann. Ausserdem dankte er für die erhaltene grosszügige Menge an Broschüren. Die Gemeindemitglieder verbreiten seit September die Botschaft des Evangeliums an verschiedenen Orten in Valladolid und deren Umgebung, wo es noch keine Versammlungen von Gläubigen gibt. Wir beten, dass die Gemeinde weiterhin in dieser evangelistischen Aktion brennt und grosse, von Gott geschenkte Frucht sehen darf.

Von unseren Mitarbeitern Nelson und Carmen Montenegro – Zeugnisse in Vicálvaro (Madrid)
Iván García ist ein 45-jähriger Mann, den das Ehepaar Nelson und Carmen an der Tür eines Supermarktes traf, als er um Lebensmittel bat, da er seit über einem Jahr arbeitslos ist. Die beiden konnten ihm eine Botschaft der Hoffnung in Form der Broschüre „Start again“ (Neubeginn) übergeben und beteten für ihn. Sie haben weiterhin Kontakt mit Iván und erfahren, dass er Kurse besucht, um eine Arbeit zu finden. Die Angst, die er mit sich trug, ist gewichen und Hoffnung hat sich ausgebreitet.

Zeugnis von Christopher Arroyo – (Alicante)
Von unserem Mitarbeiter Gustavo Marcel, Pastor der Baptistengemeinde von Valladolid

Zu Beginn des Jahres haben wir Euch das Zeugnis von Christopher erzählt, einem 20-jährigen jungen Mann, der Gott im Gefängnis begegnet ist und dessen Leben Jesus verändert hat. Seitdem sind einige Monate vergangen und heute können wir Euch mitteilen, dass Christopher seine Strafe bereits abgesessen hat und aus dem Gefängnis entlassen wurde. Eines der ersten Dinge, die er nach seiner Freilassung getan hat, war, dem Gebot Jesu zu gehorchen, indem er sich taufen liess. Damit bezeugte er öffentlich, dass er sein altes Leben in der Sünde hinter sich lässt und zu einem neuen Leben in Christus Jesus aufsteigt.
Wir haben ein kleines Video vorbereitet, in dem Ihr seine Geschichte sehen könnt. Ihr findet sie unter folgendem Link: https://youtu.be/BHAe1g4tnOg Wir danken Gott für all diejenigen, die Jesus aufnehmen und damit einen Veränderungsprozess in Gang setzen, dessen Ziel es ist, ein neues Geschöpf in Christus zu werden.
Wir feiern das neue Leben von Christopher!



Lobpreis und Gebetsanliegen

"Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 19-20)

• Spanien - Lobpreis
Wir danken Gott sehr, weil das Voranschreiten Seines Reiches weitergeht, dank der Menschen, die, wie auch Ihr, der Verkündigung Priorität einräumen. Herzlichen Dank auch an die Gemeinden, die es möglich gemacht haben, dass 106’300 Familien die Möglichkeit hatten, durch eine gedruckte Broschüre von Jesu zu erfahren, und 113’274 Menschen in den sozialen Netzwerken die gute Nachricht lesen durften. Lasst uns beten, dass diese Menschen in Jesus die Zuflucht und Hoffnung finden, die sie brauchen, und dass wir die Frucht dieser Aussaat sehen können.

• Spanien - Geistliche Erweckung
Wir brauchen Gebet für die Gemeinden in Spanien, damit sie sich mit Kraft erheben, in der Autorität, die Christus ihnen gegeben hat, um ihre Rolle und ihre Mission auszuüben, um einflussreich zu sein und das Land zu erobern, wo der Feind die Herrschaft übernommen hat. Wir brauchen Gemeinden, die aus der Bequemlichkeit, aus der Schläfrigkeit herauskommen und die Augen öffnen, um die Not zu sehen und zu handeln. Lasst uns auch für Spanien beten, dass es ein Erwachen für das Bedürfnis nach Gott gibt, so dass die Herzen von der Liebe Gottes angezogen werden und es zu Reue und Umkehr von den Sünden kommt.

• Spanien - Schüler
In Spanien befinden sich die Schüler in den letzten Wochen ihres Schuljahres. Lasst uns beten, dass die junge Generation fleissig und verantwortungsbewusst ist, damit sie in ihrem Leben eine gute Zukunft gestaltet und der Nation Wohlstand und Stabilität bringt. Lasst uns für die Studenten beten, die sich in Bezug auf ihre Ausbildung entscheiden werden. Lasst uns auch für die Bildung in unserem Land beten, damit sie nicht von Ideologien und politischen Parteien „manipuliert“ wird.

• Spanien - Menschenhandel und sexuelle Sklaverei
Leider ist Spanien in Europa auf Platz 1 und in der Welt auf Platz 3, was die Nachfrage nach Prostitution betrifft, und eines der Hauptziele für den Menschenhandel. Betet dafür, dass die Regierung in dieser Angelegenheit energisch eingreift; dass die Opfer des Menschenhandels befreit und körperlich, seelisch und geistlich wiederhergestellt werden. Betet auch dafür, dass Gott die bösen Pläne der Mafias durchkreuzt und sie vereitelt werden.



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