MONATSBRIEF VON JOSÉ SEISDEDOS

Liebe Freunde und Geschwister
Da wir bereits das Neue Jahr gestartet haben, möchte ich Euch für Eure treue Begleitung und Unterstützung im letzten Jahr danken. Gemeinsam haben wir von einer Welt geträumt, in der Christus König und Herr ist. Keine Kriege mehr. Keine Ungerechtigkeit mehr. Kein Weinen und kein Schmerz. Doch wir haben nicht bloss geträumt, sondern wir durften miterleben, wie das Reich Gottes für Tausende von Menschen Realität wurde. Sie haben den Frieden erfahren, den nur Christus geben kann. Viele Menschen, die vorher keinen echten Lebenssinn hatten, können heute Gott loben und Ihm für das überfliessende Leben danken. Ihr habt es möglich gemacht. Dank Euch bekommen Menschen die Möglichkeit, sich zu verändern.

Nichts von dem, was ich tue wäre möglich ohne Eure Hilfe. Es ist richtig, diese Tatsache anzuerkennen. Dies habe ich getan, als ich die Ehrenmedaille vom Evangelischen Rat von Madrid (CEM) erhalten habe. Dies geschah während der Feier des 501. Jubiläums der Reformation am 31. Oktober 2018. Der Präsident der CEM Jesus Manzano, fasste zusammen, was der Dienst von TCCH für so viele Menschen sowohl in Spanien, wie auch in anderen Ländern bedeutet. Er fügte in einer persönlichen Anekdote hinzu, wie vor über 30 Jahren, als er in Sevilla lebte, ein Traktat und ein Bibelkurs von TCCH eine entscheidende Rolle bei seiner Bekehrung spielten.

Als Antwort auf die empfangene Ehre waren meine Worte der Anerkennung und Dankbarkeit an Euch gerichtet. Die Ehrenmedaille ist für Euch. Ich habe sie in Eurem Namen in Empfang genommen. Ein bekanntes spanisches Sprichwort lautet: „Dankbarkeit ist eine Tugend“. In diesem Brief geht es um Dankbarkeit und Wertschätzung. Gemeinsam haben wir eine lebensverändernde Botschaft in die Welt getragen. Diese Botschaft hat das Leben von Tausenden Personen verändert und tut es immer noch. Ein Beispiel dafür wurde mir von einem Mitarbeiter aus Gijón, Pastor Corsino Fernández geschickt. Er schrieb uns vor einigen Tagen Folgendes: „Dank der Hilfe von TCCH ist das Weitersagen des Evangeliums eine tägliche Gewohnheit unserer Gemeinde geworden und wir wachsen wie nie zuvor. Zur Zeit bereiten sich 25 Neubekehrte für die Taufe vor. Wir sind angenehm überrascht und ermutigt, und wir sind TCCH sehr dankbar für die Hilfe und Mobilisierung der Gemeinde und für die Werkzeuge, die diese reiche Saat und Ernte ermöglichen“.



Die Anerkennung des Evangelischen Rats für unsere Arbeit ist wie die ermunternden Zurufe, welche Wettkämpfer von den Zuschauern erhalten, während sie dem Ziel entgegenlaufen. Wir haben das Ziel noch nicht erreicht. Es gibt noch viel zu tun. Deshalb sage ich mit dem Apostel Paulus: „Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich‘s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus“ (Philipper 3,12-14).

Darum werden wir nicht müde, zu säen und zu ernten, weil Millionen von Menschen das Licht des Evangeliums noch nicht gesehen haben, weil der moralische Zerfall die Gesellschaft bedroht wie nie zuvor… Weil der Herr uns befohlen hat: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium jeder Kreatur (Markus 16,15). Darum danken wir Gott für den Monat November. Über 30’000 Personen haben in dieser Zeit das Licht des Evangeliums erhalten und 140 davon haben die Gelegenheit, durch unseren Bibelkurs „Der Weg zum Glück“ mehr zu lernen. Wir sind Gott auch dankbar für die Mitarbeit von acht Gemeinden und 43 freiwilligen Helfern.

Ich schreibe diesen Brief kurz vor Weihnachten. Bestimmt werdet Ihr mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass Weihnachten die schönste Zeit des Jahres ist. Wir kommen mit unseren Geliebten zusammen, feiern an festlichen Tafeln und das Wichtigste: wir feiern die Geburt unseres Erlösers. Weihnachten ist einfach die beste Gelegenheit, den Menschen um uns herum überschwängliche Liebe zu zeigen!



In Spanien gibt es viele Familien, die darauf warten, dass jemand ihnen die Liebe Gottes weitergibt, die in Christus offenbart ist. Weihnachten ist eine Zeit, in der das härteste Herz weich wird. Dies ist unsere Gelegenheit und wir wollen sie nutzen. Wir wissen, dass wir uns auf Euch verlassen können. Darum setzen wir uns dafür ein, dass Weihnachten eine Zeit der Veränderung für viele Menschen wird. Gemeinsam teilen wir das unvergängliche Geschenk, das Gott uns in Christus gegeben hat.

Nochmals herzlichen Dank, dass Ihr uns in diesem spannenden Abenteuer begleitet. Gemeinsam erreichen wir mehr!

Euer Freund und Missionspartner



José Seisdedos





Zeugnisse und Briefe



Brief vom Luis Santiago - Philadelphia Gemeinde, Valencia

Liebe Geschwister
seit ich mein Leben Jesus hingegeben habe, bete ich dafür, dass der Herr mich in seinem Dienst gebrauchen kann. Eines Tages gab mir ein Bruder mehrere Schriften von TCCH und ich beschloss in meinem Herzen, sie zu verteilen. Als ich damit anfing, merkte ich, dass diese Mission mich mit Freude und Zufriedenheit erfüllte. Ich bin ein 70-jähriger Zigeuner. Meine Bildung ist mangelhaft, doch mein Wunsch, brauchbar zu sein für den Herrn ist sehr stark und mit Hilfe dieser „stillen Missionare“ wie ich die Broschüren nenne, verbreite ich das Evangelium in Café’s, Läden, Geschäften, Friseursalons, Bussen, Zügen, u.s.w… Es gibt viel zu tun und ich habe einen Weg gefunden, um meinen Teil dazu beizutragen. Ich preise Gott für Euch!



Brief vom TCCH Mitarbeiter in Alsasua, Navarra

Bei jedem Einsatz in Alsasua (in der Provinz Navarra) wird ein kultureller Widerstand gegen das Evangelium in einem bestimmten Sektor der Gesellschaft offensichtlich. Doch wir finden immer Menschen, die offen und empfänglich sind. Im Allgemeinen sind die Menschen respektvoll, auch jene, die sich von uns unterscheiden. Doch dieses Jahr haben wir eine Verbesserung festgestellt. Dies sind einige unserer Eindrücke von unserem letzten Einsatz:
• Wir haben mehr Menschen gefunden, die Gott sehr nötig haben und die wirklich offen und empfänglich für das Evangelium sind.
• Viele Menschen baten uns, für sie und ihre Familien zu beten.
• Die Leute reagierten mit grossem Respekt auf unsere Botschaft. Sie nahmen die Schriften an, lasen sie und behielten sie.
• Einige nahmen im Gebet Jesus als ihren Erlöser an, während andere diesen Schritt aus Furcht vor den Meinungen anderer nicht wagten. Die Furcht vor Ablehnung wiegt schwer auf ihren Herzen. Diese Menschen blieben an der Tür zur Bekehrung stehen. Doch sie taten den endgültigen Schritt nicht.
Wir sind dankbar, dass wir 106 Personen in einem Gebet der Busse und Umkehr im Glauben leiten konnten. Diese Menschen wollen Jesus nachfolgen. Diese Menschen haben ihre Not erkannt, und die kulturellen Vorurteile überwunden, um Jesus in ihr Leben einzuladen. Unser Kampf ist geistlich. Wir ziehen nicht mit unserer eigenen Kraft oder Weisheit in den Kampf, sondern im Namen Jesu Christi. Er ist es, der uns den Sieg schenkt. Wir sehen den Kampf gegen die Furcht in jenen, mit denen wir sprechen.
Wir danken Gott für alle, die den Schritt des Glaubens ins christliche Leben gewagt haben. Einige andere sind beinahe Christen geworden. Doch „beinahe“ ist nicht genug. Am Tag des Gerichts werden viele, die Jesus beinahe angenommen haben, weinen und ihre Zähne knirschen, weil sie sich nicht getraut haben. Bitte betet für all jene, die die Entscheidung getroffen haben, Jesus nachzufolgen. Betet auch für jene, die kurz vor der Wiedergeburt stehen, jedoch den letzten Schritt noch nicht getan haben. Es ist eine Freude, das Evangelium zu predigen.










Gebetsanliegen

„Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung;
und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne,
das Geheimnis des Christus zu reden.“ (Kolosser 4,2-3)
• SPANIEN

• Wir danken Gott dafür, dass in Zusammenarbeit mit acht Gemeinden und 43 einzelnen Volontären im November 2018 mehr als 30’000 Menschen das Licht des Evangeliums erhalten haben. Wir danken auch für die 140 davon, die mit Hilfe unseres Bibelkurses „Der Weg zum Glück“ mehr erfahren können. Bitte betet für jene, die sich für Christus entschieden haben. Betet auch für jene, die kurz vor der Wiedergeburt stehen, jedoch den letzten Schritt nicht wagen. Lasst uns Gott bitten, ihnen keine Ruhe zu geben, bis sie zu Jesus umkehren.

• Im Januar 2019 werden wir in Spanien die sogenannte Oikos-Initiative starten. Dies ist ein bewusster Einsatz aller lokalen Gemeinden, eine neue und viel aggressivere 20-Jahre-Kampagne zu entwickeln, um das Evangelium zu jeder Familie des Landes zu bringen. OIKOS ist ein passender Name für diese Kampagne, denn seine griechische Bedeutung bezieht sich auf die Familie, den Haushalt und sogar die Wohnungen, in denen Menschen leben. Es ist das griechische Wort, welches Lukas in Apostelgeschichte 5,42 gebrauchte, um das Evangelisations-Modell der ersten Christen zu beschreiben: „Und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern (Oikos) zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus“. Bitte betet, dass diese Bemühungen das ganze Land beeinflussen werden.

• Wie Ihr wisst, hatte José am 17. September einen Schlaganfall, der die mechanische Funktion der rechten Seite seines Körpers beeinträchtigt hat. Heute, zweieinhalb Monate später, hat José die Beweglichkeit und Funktion seines Beins zurückgewonnen. Jetzt arbeitet er an der Rehabilitation seines Arms und seiner Hand. Während all dieser Zeit, hat José nicht aufgehört, zu arbeiten. Es stehen immer noch mehrere Monate Therapie vor uns. Doch wir danken Gott für die sichtbaren Fortschritte. Bitte betet weiter für seine totale Genesung.