MONATSBRIEF VON JOSÉ SEISDEDOS
NR. 06/07, Juni/Juli 2018

Liebe Freunde und Geschwister
„Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten“. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“

„Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16,13-18).

Petrus antwortete, „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn“. Als Antwort darauf verkündet Jesus, dass Er Seine Gemeinde auf genau diese Wahrheit bauen würde, die Petrus offenbart worden war, „und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“.

Im Neuen Testament ist Hades der Aufenthalt oder der Ort für jene Menschen, die ohne Gott leben und sterben, ein Ort der Verdammnis und des Leidens. Ihr könnt die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus in Lukas 16, 19-31 nachlesen. Und in dem Text von Matthäus, den wir gelesen haben, spricht Jesus über Hades als einen Ort mit Türen, wo viele gefangen sind.

Jesus teilt Petrus mit, dass sich Dinge durch die Verkündigung des Evangeliums verändern werden. Damit dies geschehen konnte, musste Jesus zuerst für unsere Sünden sterben und auferstehen, damit wir gerechtfertigt werden können. Er musste zuerst durch seinen Tod und seine Auferstehung den Herrscher über den Tod – das heisst den Teufel – besiegen. Jesus musste die Menschen befreien, die durch ihre Angst vor dem Tod ihr Leben lang in Gefangenschaft waren (Hebr. 2,14-15).

Die Tore der Hölle hatten über Jesus keine Macht. Die Evangelien bezeugen den Sieg unseres Herrn über Sünde und Tod, genau wie er vorausgesagt hatte. Petrus selbst bestätigt dies in der Pfingstpredigt und bezeugt den Juden: „Den hat Gott auferweckt und hat ihn befreit aus den Wehen des Todes, denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde“ (Apg. 2,24). Heute bietet Jesus allen, die an Ihn glauben, das volle Leben und Freiheit ohne Furcht an.

Die Tore der Hölle haben keine Macht über die Gemeinde. Die Gemeinde ist die Gemeinschaft der Gläubigen. Diese wird durch die Verkündigung der Guten Nachricht gebaut, nämlich, dass Jesus der Christus ist, der Gesalbte des Vaters, der gesandt wurde um die, die an Ihn glauben und Seinen Namen bekennen, zu erlösen. Die Gemeinde wird auf Jesus Christus gebaut, der Felsen der Errettung. Diese Botschaft wird täglich von TCCH Teams verkündet. Nichts kann die Verkündigung des Evangeliums ersetzen. Die Identität von Christus und was er für uns getan hat zu verkünden, ist fundamental. „Einen andern Grund kann niemand legen ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Kor. 3,11).

Das Evangelium ist die Kraft Gottes zur Errettung und es befreit all jene, die an Jesus glauben, von der Kraft der Hölle. Deswegen hören wir nicht auf, es zu bekunden. Aus diesem Grund beharren wir darauf, dass es die Priorität eines jeden wahren Nachfolgers Jesu ist, das Evangelium zu verkünden. Die Busse und der Glaube an Jesus Christus schwächt die Tore der Hölle und befreit die Menschen von der Kraft Satans. Jesus kam, um die Werke des Teufels zu zerstören. Als Jesus Paulus zu den Heiden sandte, gab Er ihm den Auftrag, „ihre Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil mit denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich (Apg. 26,18).

Jeder, der von der Kraft der Finsternis befreit wurde und in das Königreich Christi hineingeboren wurde (Kolosser 1,13-14), hat das Vorrecht und die Pflicht, den rettenden Glauben an andere weiterzugeben. Deswegen laden wir Euch alle ein, gemeinsam mit TCCH an Gottes Werk in Spanien, Nordafrika, im Mittleren Osten und in Zentralasien teilzunehmen. An diesen Orten hat Gott uns Türen geöffnet, um das Licht des Evangeliums hereinzutragen und anzuzünden. Der Herr baut Seine Gemeinde. Die Tore der Hölle können wütend knarren, sie können Geräusche und Lärm machen, doch sie werden besiegt!

Kürzlich traf ich meine Mitarbeiter in diesen Ländern. Als Beispiel möchte ich Euch ein Zitat weitergeben (aus Sicherheitsgründen kann ich weder Namen noch Land nennen):

„Christen sind einer strengen staatlichen Überwachung ausgesetzt. Jegliche gedruckte christliche Propaganda ist illegal. Christliche Evangelisation wird mit dem Tod bestraft. Der „Verbrecher“ wird erhängt. Jedes Jahr verlieren wir Mitarbeiter in die Hände der Regierung. Wenn sie erwischt werden, hören wir oft nichts mehr von ihnen… Trotz allem schreitet unsere Arbeit voran und die Hausgemeinden wachsen wie nie zuvor.

In unseren Breitengraden hat der Widerstand gegen das Evangelium „zivilisierte“ Formen. Doch sowohl hier wie auch dort verfolgt der Widerstand egal welcher Art das gleiche Ziel: Die Christen zum Schweigen zu bringen und davon abzuhalten, das Evangelium zu verkünden. Warum?
Weil das Evangelium Gottes Kraft zur Errettung ist. Weil das Evangelium die Mächte der Finsternis angreift, wenn es proklamiert und angenommen wird. Deshalb können und wollen wir, als Teil von TCCH nicht schweigen. Wir wissen, dass wir uns auf Euch verlassen können und mit Eurer entschlossenen Unterstützung hören wir nicht auf, zu verkünden, dass Jesus der Felsen unserer Errettung ist.

Im Mai, haben über 60’000 Familien durch die Arbeit von 30 Gemeinden und 180 Freiwilligen die Botschaft des Evangeliums erhalten. Dies geschah sowohl verbal, eins zu eins, wie auch durch Schriften und Traktate, von denen wir 62’500 verteilt haben. Betet für jene, die auf die Botschaft reagiert haben und ihre Suche nach Gott mit Hilfe unseres Bibelkurses „der Weg zum Glück“ begonnen haben.

Noch einmal möchte ich Euch dafür danken, dass Ihr an Gottes Werk in Spanien und anderen Ländern teilnehmt. Danke für Euer Handeln und Euer Teilhaben an der Errettung vieler.

Euer Freund und Missionspartner



José Seisdedos






Zeugnisse und Briefe


Brief von der „Abundant Life“ - Gemeinde — Mairena del Aljarafe (Seville)

Liebe Geschwister,
die „Abundant Life“-Gemeinde hat 5000 TCCH-Schriften mit dem Titel „El Regreso“ (Die Rückkehr in den Städten von Mairena del Aljarafe und Palomares del Rio) verteilt. Mit Hilfe einer Karte haben wir die verschiedenen Quartiere dieser Städte einzelnen Verteilern zugeteilt. Jedes Teammitglied hat seinen Rhythmus von 1-2 mal wöchentlich selbst bestimmt.
Einige Teammitglieder wollten danach zum Ausdruck bringen, was es für sie bedeutet, hinauszugehen und Christus zu verkünden und wie dies ihr Leben beeinflusst hat. Jeder von ihnen hat zwei Fragen beantwortet. Wir hoffen, dass ihre Antworten andere ermutigen werden, in irgend einer Weise an der Ausführung des Missionsbefehls Jesu teilzunehmen.

Erste Frage: Warum ist es nötig, Evangelisation zu einer Priorität zu machen?

Maria Jose: Weil wir als Christen, wie Jesus sagte, das Salz und Licht der Erde sind. Wir, die wir durch die Kraft des Evangeliums verändert wurden, sind die einzigen, die anderen den Weg zur Errettung aufzeigen können. Der Herr braucht uns und die Menschen brauchen uns. Wie sollen sie glauben, wenn niemand ihnen die Gute Nachricht predigt?

Enrique: Es ist nötig, weil es ein Befehl von Jesus an uns alle ist, die wir uns als seine Jünger ausgeben.

Maribel: Aus Dankbarkeit und Gehorsam unserem Herrn gegenüber und weil seine Liebe uns dazu bewegt, anderen anzubieten, was er uns gegeben hat. Darum sollte Evangelisation eine Priorität für jeden Nachfolger Jesu sein. Es ist nötig, Jesus mit allen Mitteln und unter allen Umständen zu bezeugen.

José Antonio: Weil Menschen hören müssen, dass Gott uns nicht vergessen hat und dass er einen Plan erstellt hat, damit wir mit Ihm Gemeinschaft haben können durch den Glauben an das Opfer seines Sohnes Jesus Christus, unser Erretter.

Rebecca: Es ist nötig, weil Menschen wissen müssen, dass Gott sich selbst in der Person Jesu offenbart hat. Es ist dringend, allen Menschen um uns herum die Möglichkeit anzubieten, das Geschenk des Lebens anzunehmen, das Jesus für uns mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung errungen hat. Die Welt muss die Wahrheit hören, die frei macht.

Zweite Frage: Was sind die Vorteile einer Evangelisation als Lebensstil?

Maria Jose: Es ist erfüllend, Gott zu gehorchen. Es bringt grosse Freude, jemanden in dem Prozess der Entdeckung eines neuen Lebens in Jesus Christus zu begleiten. Zusammen für die Verbreitung des Evangeliums zu arbeiten, bewirkt eine besondere Freude, mehr als jeder andere Dienst, mit dem wir uns in Gottes Reich beschäftigen können.

Enrique: Wenn wir Samen des Glaubens säen, wachsen neue Pflanzen im Garten des Herrn. Es ist wunderbar. Jesus sagte, dass im Himmel grosse Freude herrscht über einen Sünder, der Busse tut. Dies ist nicht nur im Himmel so, sondern auch auf der Erde.

Maribel: Wenn wir Evangelisation zu einer Gewohnheit machen, wird sie zu einem Lebensstil, den wir nicht verbergen können, sondern ihn in allem, was wir tun, zum Ausdruck bringen. Ich glaube, das ist wichtig, sowohl für unser persönliches Wachstum, wie auch für das Wachstum der Gemeinde.

José Antonio: Wenn wir unseren Glauben an andere weitergeben, aktiviert es uns und weckt uns aus der Lethargie. Evangelisation ist nötig, um Frucht zu bringen und ein sinnvolles Leben zu führen.

Rebecca: Ein Lebensstil, der Jesus proklamiert, ist eine Quelle der Freude und Dankbarkeit für unseren Herrn. Es ist wunderbar zu wissen, dass der Herr mich trotz meiner Schwachheit und Fehler gebrauchen will. Es ist so erstaunlich, dass Gott entschieden hat, uns zu gebrauchen und irgendwie für die Verbreitung des Evangeliums von uns abhängig zu sein. Was für eine grosse Ehre!








Gebetsanliegen
„Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung;
und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne,
das Geheimnis des Christus zu reden.“ (Kolosser 4,2-3)
• SPANIEN
Gemeindearbeit: Im Mai, haben über 60’000 Familien durch die Arbeit von 30 Gemeinden und 180 Freiwilligen die Botschaft des Evangeliums erhalten. Dies geschah sowohl verbal, eins zu eins, wie auch durch Schriften und Traktate, von denen wir 62’500 verteilt haben. Betet für jene, die auf die Botschaft reagiert haben und ihre Suche nach Gott mit Hilfe unseres Bibelkurses „der Weg zum Glück“ begonnen haben.

• SPANIEN
Moralischer Massstab:
Wir dachten, dass die spanische Politik sich nicht weiter verschlechtern könne, doch wir haben uns geirrt. Während der letzten Wochen haben spanische Politiker, besonders die Opposition wieder einmal die Taktlosigkeit und soziale Rücksichtslosigkeit unter Beweis gestellt. Sie haben die bereits angespannte politische und soziale Situation im Land durch einen Misstrauensantrag gegen die regierende Partei im Parlament noch weiter angespannt. Die Frucht dieses Misstrauensantrags ist die neue Regierung der sozialistischen Partei. Sie steht in der Minderheit, besitzt nicht genügend Stimmen, um zu regieren und ist gezwungen mit über 20 gegensätzlichen Parteien Vereinbarungen zu treffen. Spanien verdient bessere Politiker als diese. Bitte betet für Spanien. Betet auch für die Gemeinden, dass sie ihre Rolle als ethischer und moralischer Massstab einnehmen, den das Land so dringend braucht.



• SPANIEN
Königreich Christi:
Jeder, der von der Kraft der Finsternis befreit wurde und in das Königreich Christi hineingeboren wurde (Kolosser 1,13-14), hat das Vorrecht und die Pflicht, den rettenden Glauben an andere weiterzugeben. Deswegen laden wir Euch alle ein, gemeinsam mit TCCH an Gottes Werk teilzunehmen. Wir sind sowohl in Spanien, wie auch an anderen Orten tätig, wo Gott uns Türen geöffnet hat, um das Licht des Evangeliums hereinzutragen. Der Herr baut Seine Gemeinde. Die Tore der Hölle können wütend knarren, sie können Geräusche und Lärm machen, doch sie werden besiegt! Betet für die Gemeinde, wie auch Christus für seine Gemeinde einsteht.